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Prostatakrebs (Prostatakarzinom)

Zuletzt aktualisiert: 2026-07-20

„Prostatakrebs (Prostatakarzinom)“ ist im ICD-10-GM klassifiziert. Der amtliche Code ist nach Klick einsehbar; die GdS-Einordnung richtet sich nach VersMedV Teil B.

ICD-10-Code

ICD-10-Code anzeigen

C61

Quelle: ICD-10-GM 2026, Alphabetisches Verzeichnis, BfArM.

GdS-Einordnung (VersMedV Teil B)

13. Männliche Geschlechtsorgane — Nach Entfernung eines malignen Prostatatumors ist eine Heilungsbewährung abzuwarten.

GdS 50–80 (je nach Schweregrad/Ausprägung)

ZustandGdS
GdS während einer Heilungsbewährung von zwei Jahren, nach Entfernung im Stadium T1a N0 M0 (Grading G1)50
GdS während einer Heilungsbewährung von fünf Jahren nach Entfernung in den Stadien T1a N0 M0 (Grading ab G2), und (T1b bis T2) N0 M050
nach Entfernung in höheren Stadienwenigstens 80
Maligner Prostatatumor, ohne Notwendigkeit einer Behandlung50
auf Dauer hormonbehandeltwenigstens 60

Quelle: VersMedV, Anlage zu §2 (Versorgungsmedizinische Grundsätze), Teil B Nr. 13.6.

Redaktionell aus dem VersMedV-Text extrahiert und bereinigt, kein zeichengenaues Zitat. Verbindlich ist der amtliche VersMedV-Text (Bundesrecht, gemeinfrei nach §5 UrhG).

Häufige Fragen

Welcher ICD-10-Code gilt für Prostatakrebs (Prostatakarzinom)?
Der amtliche ICD-10-GM-Code ist auf dieser Seite hinterlegt und nach Klick einsehbar (Quelle: BfArM, ICD-10-GM 2026, Alphabetisches Verzeichnis). Die Anzeige erfolgt nicht sofort, sondern erst nach bewusstem Klick.
Welcher GdS kommt bei Prostatakrebs (Prostatakarzinom) in Frage?
Nach VersMedV Teil B gilt: GdS 50–80 (je nach Schweregrad/Ausprägung). Der GdS wird nicht automatisch berechnet, sondern im Einzelfall ärztlich bzw. gutachterlich anhand der VersMedV-Anhaltswerte festgelegt.
Ersetzt diese Seite eine ärztliche Diagnose?
Nein. Diese Seite dient ausschließlich der Information und Recherche und ersetzt keine ärztliche Beratung. Für die korrekte Anwendung im klinischen oder gutachterlichen Kontext ist ausschließlich das jeweilige Fachpersonal verantwortlich.
Offizieller Referenzbereich

Herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

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