Leberkrebs (Leberzellkarzinom)
Zuletzt aktualisiert: 2026-07-20
„Leberkrebs (Leberzellkarzinom)“ ist im ICD-10-GM klassifiziert. Der amtliche Code ist nach Klick einsehbar; die GdS-Einordnung richtet sich nach VersMedV Teil B.
ICD-10-Code
ICD-10-Code anzeigen
C22.9
Quelle: ICD-10-GM 2026, Alphabetisches Verzeichnis, BfArM.
GdS-Einordnung (VersMedV Teil B)
10. Verdauungsorgane — Nach Entfernung eines malignen primären Lebertumors ist in den
GdS 60–100 (je nach Schweregrad/Ausprägung)
| Zustand | GdS |
|---|---|
| ersten fünf Jahren eine Heilungsbewährung abzuwarten; GdS während, dieser Zeit | 100 |
| Nach Lebertransplantation ist eine Heilungsbewährung abzuwarten, (im Allgemeinen zwei Jahre); GdS während dieser Zeit | 100 |
| Danach selbst bei günstigem Heilungsverlauf unter Berücksichtigung, der erforderlichen Immunsuppression | wenigstens 60 |
Quelle: VersMedV, Anlage zu §2 (Versorgungsmedizinische Grundsätze), Teil B Nr. 10.3.4.
Redaktionell aus dem VersMedV-Text extrahiert und bereinigt, kein zeichengenaues Zitat. Verbindlich ist der amtliche VersMedV-Text (Bundesrecht, gemeinfrei nach §5 UrhG).
Häufige Fragen
- Welcher ICD-10-Code gilt für Leberkrebs (Leberzellkarzinom)?
- Der amtliche ICD-10-GM-Code ist auf dieser Seite hinterlegt und nach Klick einsehbar (Quelle: BfArM, ICD-10-GM 2026, Alphabetisches Verzeichnis). Die Anzeige erfolgt nicht sofort, sondern erst nach bewusstem Klick.
- Welcher GdS kommt bei Leberkrebs (Leberzellkarzinom) in Frage?
- Nach VersMedV Teil B gilt: GdS 60–100 (je nach Schweregrad/Ausprägung). Der GdS wird nicht automatisch berechnet, sondern im Einzelfall ärztlich bzw. gutachterlich anhand der VersMedV-Anhaltswerte festgelegt.
- Ersetzt diese Seite eine ärztliche Diagnose?
- Nein. Diese Seite dient ausschließlich der Information und Recherche und ersetzt keine ärztliche Beratung. Für die korrekte Anwendung im klinischen oder gutachterlichen Kontext ist ausschließlich das jeweilige Fachpersonal verantwortlich.
Herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).