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Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)

Zuletzt aktualisiert: 2026-07-20

„Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)“ ist im ICD-10-GM klassifiziert. Der amtliche Code ist nach Klick einsehbar; die GdS-Einordnung richtet sich nach VersMedV Teil B.

ICD-10-Code

ICD-10-Code anzeigen

K21.9

Quelle: ICD-10-GM 2026, Alphabetisches Verzeichnis, BfArM.

GdS-Einordnung (VersMedV Teil B)

10. Verdauungsorgane — Speiseröhrenkrankheiten

GdS 0–100 (je nach Schweregrad/Ausprägung)

ZustandGdS
Traktionsdivertikel, je nach Größe und Beschwerden0–10
Pulsionsdivertikel ohne wesentliche Behinderung der Nahrungsaufnahme je, nach Größe und Beschwerden0–10
mit erheblicher Behinderung der Nahrungsaufnahme je, nach Auswirkung auf den Allgemeinzustand20–40
Funktionelle Stenosen der Speiseröhre (Ösophagospasmus, Achalasie), ohne wesentliche Behinderung der Nahrungsaufnahme0–10
mit deutlicher Behinderung der Nahrungsaufnahme20–40
mit erheblicher Beeinträchtigung des Kräfte- und, Ernährungszustandes, häufige Aspiration50–70
Organische Stenose der Speiseröhre (z.B. angeboren, nach Laugenverätzung, Narbenstenose, peptische Striktur) ohne wesentliche Behinderung der Nahrungsaufnahme je, nach Größe und Beschwerden0–10
mit deutlicher Behinderung der Nahrungsaufnahme je nach, Auswirkung (Einschränkung der Kostform, verlängerte Essdauer)20–40
mit erheblicher Beeinträchtigung des Kräfte- und, Ernährungszustandes50–70
Refuxkrankheit der Speiseröhre, mit anhaltenden Refuxbeschwerden je nach Ausmaß10–30
Nach Entfernung eines malignen Speiseröhrentumors ist in den ersten fünf Jahren eine Heilungsbewährung abzuwarten. GdS während dieser Zeit, je nach Beeinträchtigung des Kräfte- und Ernährungszustandes80–100
  • Auswirkungen auf Nachbarorgane (z.B. durch Aspiration) sind zusätzlich zu bewerten.
  • Auswirkungen auf Nachbarorgane sind zusätzlich zu bewerten.
  • Speiseröhrenersatz Der GdS ist nach den Auswirkungen (z.B. Schluckstörungen, Refux, Narben) jedoch nicht unter 20 zu bewerten.

Quelle: VersMedV, Anlage zu §2 (Versorgungsmedizinische Grundsätze), Teil B Nr. 10.1.

Redaktionell aus dem VersMedV-Text extrahiert und bereinigt, kein zeichengenaues Zitat. Verbindlich ist der amtliche VersMedV-Text (Bundesrecht, gemeinfrei nach §5 UrhG).

Häufige Fragen

Welcher ICD-10-Code gilt für Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)?
Der amtliche ICD-10-GM-Code ist auf dieser Seite hinterlegt und nach Klick einsehbar (Quelle: BfArM, ICD-10-GM 2026, Alphabetisches Verzeichnis). Die Anzeige erfolgt nicht sofort, sondern erst nach bewusstem Klick.
Welcher GdS kommt bei Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) in Frage?
Nach VersMedV Teil B gilt: GdS 0–100 (je nach Schweregrad/Ausprägung). Der GdS wird nicht automatisch berechnet, sondern im Einzelfall ärztlich bzw. gutachterlich anhand der VersMedV-Anhaltswerte festgelegt.
Ersetzt diese Seite eine ärztliche Diagnose?
Nein. Diese Seite dient ausschließlich der Information und Recherche und ersetzt keine ärztliche Beratung. Für die korrekte Anwendung im klinischen oder gutachterlichen Kontext ist ausschließlich das jeweilige Fachpersonal verantwortlich.
Offizieller Referenzbereich

Herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

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