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Ekzem / Dermatitis (allgemein)

Zuletzt aktualisiert: 2026-07-20

„Ekzem / Dermatitis (allgemein)“ ist im ICD-10-GM klassifiziert. Der amtliche Code ist nach Klick einsehbar; die GdS-Einordnung richtet sich nach VersMedV Teil B.

ICD-10-Code

ICD-10-Code anzeigen

L30.9

Quelle: ICD-10-GM 2026, Alphabetisches Verzeichnis, BfArM.

GdS-Einordnung (VersMedV Teil B)

17. Haut — Ekzeme

GdS 0–50 (je nach Schweregrad/Ausprägung)

ZustandGdS
Kontaktekzeme (z.B. irritatives und allergisches Kontaktekzem) geringe Ausdehnung und bis zu zweimal im Jahr für wenige, Wochen auftretend0–10
sonst20–30
Atopisches Ekzem („Neurodermitis constitutionalis“, „endogenes Ekzem“) geringe, auf die Prädilektionsstellen begrenzte Ausdehnung, bis zu zweimal im Jahr für wenige Wochen auftretend0–10
bei länger dauerndem Bestehen20–30
mit generalisierten Hauterscheinungen, insbesondere Gesichtsbefall40
mit klinischer oder vergleichbar intensiver ambulanter, Behandlungsnotwendigkeit mehrmals im Jahr50
Seborrhoisches Ekzem geringe Ausdehnung und Beschränkung auf die, Prädilektionsstellen0–10
sonst, je nach Ausdehnung20–30

Quelle: VersMedV, Anlage zu §2 (Versorgungsmedizinische Grundsätze), Teil B Nr. 17.1.

Redaktionell aus dem VersMedV-Text extrahiert und bereinigt, kein zeichengenaues Zitat. Verbindlich ist der amtliche VersMedV-Text (Bundesrecht, gemeinfrei nach §5 UrhG).

Häufige Fragen

Welcher ICD-10-Code gilt für Ekzem / Dermatitis (allgemein)?
Der amtliche ICD-10-GM-Code ist auf dieser Seite hinterlegt und nach Klick einsehbar (Quelle: BfArM, ICD-10-GM 2026, Alphabetisches Verzeichnis). Die Anzeige erfolgt nicht sofort, sondern erst nach bewusstem Klick.
Welcher GdS kommt bei Ekzem / Dermatitis (allgemein) in Frage?
Nach VersMedV Teil B gilt: GdS 0–50 (je nach Schweregrad/Ausprägung). Der GdS wird nicht automatisch berechnet, sondern im Einzelfall ärztlich bzw. gutachterlich anhand der VersMedV-Anhaltswerte festgelegt.
Ersetzt diese Seite eine ärztliche Diagnose?
Nein. Diese Seite dient ausschließlich der Information und Recherche und ersetzt keine ärztliche Beratung. Für die korrekte Anwendung im klinischen oder gutachterlichen Kontext ist ausschließlich das jeweilige Fachpersonal verantwortlich.
Offizieller Referenzbereich

Herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

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